Fragen&Antworten
Wir lassen Sie
auch nach dem Kauf
nicht alleine!
 fragezeichen35.gif Antworten auf Ihre Produktfragen
finden Sie unter 
www.sinuslive-forum.de

 ausrufezeichen35.gif Sie finden unsere Produkte und unseren Service toll? Besuchen Sie den offiziellen Sinuslive-Fanclub
www.sinuslive-fanclub.de
Gästebuch
Ihre Meinung ist unsere beste Werbung. Schauen Sie in unser Gästebuch.
Zahlungsarten




Powered by Google

 
H-80 Eckhorn
h80ecke.jpgFür gnadenlos tiefen Bass auch bei geringen Pegeln!
 
Art.Nr.:13592
Hersteller:Reckhorn

 
inkl. MwSt (19%)

 Stk In den Warenkorb



Das Tiefbassproblem
Zwischen 20-40 Hz befindet sich genauso eine Oktave wie zwischen 10.000 – 20.000 Hz, eine Binsenweisheit für den Fachmann. Jedoch ist vielen Konsumenten nicht klar, dass man eine Tonleiter vom tiefem C bis zum hohen C einmal in diese 20 Hz Differenz genauso hineinbekommt wie auch nur einmal in die 10.000 Hz zwischen 10.000-20.000 Hz. Aus dieser Unkenntnis wird der Obertonbereich überschätzt - der Tiefbassbereich unterschätzt. Kein Musikliebhaber kauft Lautsprecher, die bei 10.000 Hz am Ende sind, jedoch fallen die meisten auch teuren bei 40 Hz schon stark ab oder können noch etwas tiefer aber kraftlos. Elektronisch generierte Töne und Effekte insbesondere bei Filmen lassen mehr Tiefbasswünsche aufkommen, die von guten Subwoofern auch tief aber verzerrt wiedergegeben werden. Für einen Test der Tiefbassqualität eignet sich am besten eine Schlagzeugbasstrommel mit kurzen Impulsen und hoher Lautstärke an der Grenze der Belastbarkeit. Wenn man diese live vergleicht mit 99% aller teuren Subwoofer kommt Enttäuschung auf, da der Lautsprecher aus einem satten, kräftigen und sehr kurzen Knall ein schwammiges "Bumm" macht. Woran liegt das?
1. Das Basstrommelfell ist viel größer aber leichter als die Lautsprechermembrane. Deshalb kommt sie schneller in Bewegung, stoppt schneller und knallt mit 2 mm Hub 3-5 mal stärkere Druckwellen in den Hörraum als eine 25-38 cm Membrane bei gleichem Hub. Der Lautsprecher muss dass mit viel größerem Membranhub ausgleichen, was er aber nur viel langsamer kann; denn wenn die Trommel schon wieder aufgehört hat, bewegt sich die Membrane immer noch. Bei kurz aufeinanderfolgenden Tiefbassschlägen flattert die Membrane noch vom letzten Schlag, wenn schon der zweite kommt.
2. Die Versuche, die schwache Tiefbasswiedergabe des Lautsprechers aufzupeppen mit Bassreflex, Bandpass und sonstigen "schmutzigen Tricks" verschlechtert die Impulsgenauigkeit noch weiter gegenüber einer geschlossenen Box, die wiederum nicht laut genug ist "da unten".
3. Die teuersten Langhubsubwoofer arbeiten mit extrem hohen Leistungen, um die schweren Membranen doch noch auf Live Lautstärke anzutreiben, was auch gelingt. Allerdings wird dadurch die Ein- und Ausschwingzeit im Vergleich zur Fußtrommel noch schlechter. Eine zusätzliche elektronische Membranregelung kann die Verzerrungen verringern, jedoch die Masseträgheit nicht aufheben.


Das Hornprinzip
Weil die alten Röhrenverstärker kaum über 50 Watt leisteten, mussten die Lautsprecher einen hohen Wirkungsgrad haben. Heute sind die "Nebeneffekte" am wichtigsten: unschlagbare Präzision plus Dynamik. Die großen Hörner wurden zu teuren Exoten, seit man mit höherer Verstärkerleistung auch aus kleineren geschlossenen- Bassreflex- Transmissionline- Compound etc. -gehäusen guten Tiefbass produzieren kann, aber leider keinen sehr guten mit sehr hohem Schalldruck. Bei Größen von 20-80 Liter müssen die eingebauten 25-38 cm Lautsprecherchassis schwere Membranen haben und einen langen Membranhub. Beides senkt den Wirkungsgrad dramatisch und kann auch durch Leistungen von 1000 Watt und Kompensationsschaltungen nur zum Teil ausgeglichen werden. Das hohe Membrangewicht mit langem Membranhub verschlechtert aber auch die Impulswiedergabe, die dem Signal hörbar hinterher hängt. Auch die besten solcher geschlossener- oder Bassreflexboxen haben höhere Verzerrungen als gute Basshörner.
Fazit: Sogar vor 1960 konstruierte sehr gute Basshörner betrieben mit durchschnittlichen 30 Watt Verstärkern sind hinsichtlich Verzerrungen, Impulstreue und Dynamik den oben beschriebenen "modernen" Boxen überlegen.

Das Eckhorn
Streng nach den Formeln müsste ein freistehendes Horn mit großem Basschassis für 20 Hz eine Länge von über 8 Metern haben und eine Hornöffnung von über 20 Quadratmetern. Auch gefaltet sprengt dieses Monstrum die Grenzen von privaten Räumen. Schon in den 40er Jahren bauten geniale Erfinder in einer Ecke stehende kurze Hörner, welche die angrenzenden Wände als Hornverlängerung einbeziehen.

Zylindergehäuse
Ein sehr hoher Schalldruck bewirkt auch hohen Druck auf die Gehäusewände. Behälter für extremen Druck bestehen deshalb aus Kugeln oder Zylindern, die stabiler sind als Gehäuse mit planen Wänden, auch wenn diese dickwandiger und verstrebt sind. Ein Lautsprechergehäuse muss Wechseldruck bei verschiedenen Frequenzen standhalten. Jede Gehäusewandbewegung vermindert die Qualität und den Schalldruck. Weiterhin verschlechtern parallele Innenwände die Lautsprecherwiedergabe durch Hohlraumresonanzen. Das RECKHORN Zylindergehäuse vermeidet konstruktiv diese Probleme. Durch die Eckaufstellung entsteht eine Expotentialhornleitung mit innenliegender Druckkammer und zum Boden gerichteter Kammer mit Weiterleitung in den Hörraum (Patent angemeldet).

Technische Daten:

RECKHORN H-80
Prinzip Frontgeladenes Basseckhorn mit Zylindergehäuse und bodenseitigem Schallaustritt
Ausführung Gehäuseverkleidung mit schwarzem Veloursgewebe und Marmorplatte
Bestückung 33 cm Basschassis W-330D4 mit Doppelschwingspule
Impedanz variabel 2 x 4 Ohm oder 1 x 8 Ohm oder 1 x 2 Ohm
Wirkungsgrad 95 dB 1 Watt / 1 Meter in 50 m² Wohnraum
Frequenzgang 20 – 500 Hz
optimaler Bereich 20 – 80 Hz
Belastbarkeit 2 x 100 Watt rms
Impulsbelastbarkeit 2 x 200 Watt / 2 Sekunden
Empfohlenes Kabel 4 mm² bis 10 Meter, 6 mm² bis 20 Meter
Masse Höhe 75 cm + Fuß 8 cm, Durchmesser 39 cm
Gewicht 16 kg


Basschassis W 330D4
Aluminiumgusskorb Durchmesser 330 x 365 mm, Einbauloch 305 mm, Einbautiefe 150 mm, 6-Lochkreis 335 mm, große Ventilationsöffnungen hinter der Zentrierung
Magnetsystem Doppelferritring mit erhöhter Feldstärke, mit dem Korb verklebt und 3-Punkt verschraubt. Belüftung des Polkernes und des Luftspaltes
Schwingspule 50 mm Glasfaserepoxyd mit 2 x 2 Lagen Kupferdraht der 250° Celsius Klasse, Wickelhöhe 28 mm, Belüftungsöffnungen über der Wicklung
Zentrierung 180 mm hitze- und dauerstabiles NOMEXgewebe, eingeflochtene Schwingspulenzuleitungen
Membrane 600 cm² effektive Fläche, luftgetrocknete Mischung aus Zellulosestoffen und Karbonfaser, 6-fach Verstrebung im mittlerem Knickbereich, 2-fach chemisch gehärtet , 30 mm breite Langhubsicke.
Staubschutzkalotte aus gleichem Material wie die Membrane, konkave Formgebung
Gewicht 4 kg


W-330D4 33 cm Präzisionssubwooferchassis
Leider gibt es bei Lautsprechern kaum eine Eigenschaft, die nicht einen entsprechenden Nachteil hat, wie z.B.
sehr stabile Membrane - hohes Gewicht
hoher Wirkungsgrad - leichte aber unstabile Membrane
sehr langer Membranhub - geringer Wirkungsgrad
Nur langjähriges know-how und hochwertige Bauteile führen zu einem optimierten Chassis. Die meisten (auch teuren) Bandpass- und Horntreiber haben zu schwache Membranen, die vor allem bei frontgeladenen Horndruckkammern dem hohen Strahlungswiderstand nicht standhalten. Drücken Sie einmal von hinten in die Membranmitte. Schon bei geringem Druck knicken diese Membranen ein.
Die W-330D4 Membrane besitzt ein unerreichtes Stabilitäts-Gewichtsverhältnis - die wichtigste Vorraussetzung für Präzisionswiedergabe.



A: Aluminiumgusskorb mit sehr großem Durchlass für Membrane und Belüftung der Schwingspule. Die Übernormgröße ermöglicht die Verwendung einer großen Membrane trotz breiter Sicke. Die 6-eckige Form hat Schraublöcher, die ausreichend weit vom Lochausschnitt entfernt sind.
B: Der Doppelmagnet aus angereichertem Ferrit hat 30% mehr Kraft als bei Durchschnittslautsprechern.



C: Die Staubschutzkalotte besteht aus dem gleichem Material wie die Membrane und ist durch die ovale Formgebung äußerst stabil in Richtung Membranhub.
D: Membrane aus Zellulosemischung mit leichter Karbonfaser sowie wasserabweisender Imprägnierung und zweifacher chemischer Härtung. Die außergewöhnliche horizontale Biegefestigkeit wird erreicht durch 6 Verstrebungsrippen, die nur geringes Mehrgewicht erfordern.



E: Die hintere Polplatte besitzt ein zentrales Loch sowie vielfache Bohrungen für die Luftspaltkühlung.



F: NOMEX Zentrierung für jahrelangen ermüdungsfreien langen Membranhub auch bei hoher Temperatur. Die Zuleitungslitzen sind eingeflochten. Die Verklebung mit Schwingspule und Membrane geschieht innerhalb des Membranhalses mit Hochtemperaturepoxyd.
G: Die Doppelschwingspule besteht aus 2 x 2 Lagen Kupferrunddraht der 250° Celsius Klasse für Isolierung und Kleber. Der Schwingspulenträger aus Glassfaserepoxyd hat eine zusätzliche Glasfaserepoxydlage oberhalb der Drahtwicklung für erhöhte Stabilität. Die 5-fach Lochung in diesem Bereich sorgt für Hitzeabfuhr zwischen Magnetpol und Staubschutzkalotte.